Get Involved

„Get Involved”, hieß es am 09.10. auf Einladung der Fachschaft Jura. Mit gleich vier Vereinsmitgliedern vor Ort sind wir diesem Auftrag wohl gerecht geworden. In erster Linie richtete sich der Aufruf zum Mitmachen aber an interessierte Erstis, die wir im Zuge der Veranstaltung über die Vereinsarbeit und unser Ausbildungsprogramm informieren konnten.

Das neu aufgelegte Format überwand dabei die Schwelle vom Vortrag zum Gespräch und profitierte entsprechend von der Möglichkeit, aufkommende Fragen nicht unbeantwortet lassen zu müssen, wie es beispielsweise bei Präsentationen im Vorfeld von Vorlesungen und anderen regulären Lehrveranstaltungen häufig der Fall ist. An Fragen mangelte es dann auch freilich nicht, so wie auch allgemein das Interesse an unserer Arbeit überwältigend groß war. Für uns bestätigen diese positiven Eindrücke einmal mehr die weiterhin große Bereitschaft von jungen Menschen, über den eigenen Vorteilshorizont hinaus aktiv zu werden und ebendiese konterkarieren damit das Bild einer tendenziell abnehmenden Anteilnahme, welches man in letzter Zeit mancherorts gewinnen konnte. Wir hoffen, dass wir einen großen Teil der Interessenten auch langfristig für unser Projekt im Besonderen oder vergleichbares Engagement gewinnen können. Gedankt sei nochmals den Initiatoren der Veranstaltung, der Fachschaft Jura – wir für unseren Teil hoffen auf Wiederholungstäterschaft.

Bundeskongress der Refugee Law Clinics Deutschlands in Weingarten

Es ereignete sich der jährliche Bundeskongress der Refugee Law Clinics in Deutschland vom 12.09 bis zum 15.09, welcher unter dem Leitmotiv „Innovatives juristisches Lehren und Lernen“ zur Weiterentwicklung der Refugee Law Clinics beitragen soll.

Bei diesem findet zudem üblicherweise die Vorstandswahl des Dachverbandes, sowie ein reger Austausch über brisante Themen der einzelnen Refugee Law Clinics statt. Das viertätige Treffen untergliederte sich vor allem in Vorträge und Gruppenarbeiten, bei welchen die Verbesserung der Refugee Law Clinics in bespielsweise Bereichen wie Datenschutz, Strukturwandel, Ausbildung, sowie Beratung besprochen und erarbeitet wurden.

Nachdem überwiegend Diskussionen über eine mögliche Verlängerung der Vorstandszeit innerhalb des Dachverbandes und die Wahl der Vorstände an sich Zeit einnahmen, belebten Voträge über das Intranet von Dominik Walser oder die Abschiebehaft, von Sozialarbeiter Frank Gockel in Zusammenarbeit mit dem Mitglied der Refugee Law Clinic Hannover Felix Pekruhn, die Runde und boten reichlich Stoff für weitere Diskussionen. Zudem stellte die Hamburgerin Sophie Greilich ihr Buchprojekt zum Thema „Verbesserung von Lernen und Lehre“ innerhalb der Refugee Law Clinics vor.

Nachdem sich zunächst sechs der amtierenden acht Vorstände wieder hatten aufstellen lassen und wiedergewählt wurden, ergab sich ein Wechsel im Co-Vorsitz sowie die Begrüßung zwei neuer Vorstandsmitglieder.

Neben den langen und aufschlussreichen Erarbeitungsphasen und Ideenaustauschen blieben jedoch auch Gespräche unter den Mitgliedern der verschiedenen Refugee Law Clinics in einer angenehmen Atmosphäre nicht aus.

Somit können wir auf eine erfolgreiche Veranstaltung mit vielen neuen Eindrücken zurückblicken und freuen uns auf die Arbeit mit den neuen Impulsen.